Freitag, 17. August 2018

Lingala

Die Muttersprache von Bote "Riedle" Baku ist Lingala, eine afrikanische Sprache. Sie zählt zu den meist gesprochenen Ntionalsprachen Afrikas, neben englisch, französisch, suaheli und afrikaans!

Lingala ist allerdings eine Sprache in der die meisten Leute nur sprechen können, da in einer Mischung aus den europäischen Amtssprachen, die noch aus den Konialzeiten stammen gesprochen wird. Weshalb die Sprache auch für Nicht-Afrikaner sehr schwer zu erlernen ist, aber definitiv machbar!

Wenn Ihr mehr zu Lingala wisst, schreibt es in die Kommentare.

Disclaimler: Der Beitrag über die Sprache Lingala!

Montag, 13. August 2018

Shawarma nach dem Kochbuch und Rezept von Malakeh Jazmati

Die Variation des türkischen Döner Kebabs "Sharwana" ist vor allem im Levante, dem Morgenland, der historischen geografischen Bezeichnung für die Länder am östlichen Mittelmeer, die östlich von Italien liegen, dem Sonnenaufgang, abgleitet von dem lateinischen Wort: "levare" das „emporheben, aufgehen“ bedeutet, und der arabischen Halbinsel verbreitet. Besonders die Übertragung durch den Schmelztiegel der Kulturen, aber auch im weiteren Sinn sind damit vor allem die griechische Halbinsel und die griechischen Inseln in der Ägäis, die mediterranen Küstengebiete der Türkei, Zypern, die angrenzenden Länder Libanon, Palästina, sowie das historische Syrien und Ägypten bezeichnet.  Im engeren Sinn beschränkt sich die Bezeichnung auf die Ostküste des Mittelmeeres und ihr Hinterland, also das Gebiet der heutigen Staaten Syrien, Libanon, Israel, Jordanien sowie der palästinensischen Autonomiegebiete und der türkischen Provinz Hatay. Dies entspricht ungefähr der im Arabischen Asch-Scham (الشام / aš-Šām, „der Norden“) genannten Region zwischen Euphrat und Sinai im Nahen Osten. Dem gelobten Land, was immer in der Bibel beschrieben wurde, nördlich von Jerusalem.

Zutaten:
Kaymakli Yoghurt ~ Joghurt mit Kaymak (türkische Mascarpone)
Hühnchen oder Hähnchenbrustfiletstücke
Honig, wer möchte
Dürum-Brot, türkischer Wrap-Fladen, oder selbstgemachter Yufka-Teig

16 Gewürzen:
Nelke
Kardamom
Koriander
Zitronensaft
Zimt
Kreuzkümmel
Kurkuma
Ingwer
Curry
Zwiebelpulver
Knoblauchpulver
Muskat
Salz
Pfeffer
Chiliflocken
Paprika edelsüß

Außerdem:
2 frische Knoblauchzehen
Mayonnaise
Gewürzgurke

Zubereitung:
Das Hähnchen mindestens zwei Stunden, aber am besten über Nacht bis zu 24 Stunden im den Gewürzen (die bis auf Curry alles 1 EL) und dem Honig, wer dies möchte, marinieren!

Dann Mayonnaise mit gedrücktem und gepresstem Knoblauch verrühren, davon jeweils einen Klecks auf dem Dürüm verteilen, drei bis vier Gewürzgurkenscheiben darauf, dann die Fleischfüllung. Und nun wickeln, also einrollen. In den Backofen nochmal etwas erwärmen und fertig!

Anmerkung: Cinnamon, Cardamom, Colves – es ist für Deutsche fremd, dass die syrische Küche mit Vorliebe Zimt, Kardamom und Nelke verwendet. Gewürze, die wir in Deutschland fast nur aus der Weihnachtsbäckerei kennen, neben vielen anderen Gerichten, den Malakeh Jazmati kommt aus dem gelobtem Land oder der Gebietsregion, die wir in der Bibel zu feiern und vermittelt die Kochkünste ihrer Heimat neben ihrem Buch auch in Kursen wie beispielsweise im Pfarrer-Helferich-Haus in Mommenheim auf Englisch. Beides funktioniert. Unter den 13 Frauen und zwei Männern, die sich in die Geheimnisse syrischer Gaumenfreuden einweihen lassen, bin ich natürlich mitgezählt!

Eure Selin
Disclaimler: Heute stelle ich euch "Shawarma nach dem Kochbuch und Rezept von Malakeh Jazmati" vor, was ich in ihrem Kochkurs zum ersten mal gegessen und probiert habe!

Sonntag, 12. August 2018

Pide mit Hackfleischfüllung ~ türkische Teigschiffchen mit Hackfleisch

Da ich Euch für meinen anstehenden Urlaub, etwas auf türkische Küche einstimmen will, teile ich mit Euch das Rezept für "Pide mit Hackfleischfüllung ~ türkische Teigschiffchen mit Hackfleisch"!

Zutaten für 6 Portionen:
0,5 Päckchen Hefe
1 Prise Zucker
150 ml Wasser
450 g Mehl
2 mal jeweils 1 Prise Salz
2 EL Naturjoghurt
2 EL Sonnenblumenöl
1 Möhre
1 große Zwiebel
2 Spitzpaprika
2 Tomaten
150 g Hackfleisch
Pfeffer
Chiliflocken oder Paprika edelsüß (wer es nicht so scharf mag)
optional getrocknete Minze
1 Eigelb
halber Bund glatte Petersilie

Zubereitung:
Als erstes Hefe und Zucker in 150 ml lauwarmem Wasser auflösen. Dann Mehl, Salz, Joghurt und Öl mischen, anschließend die Hefe-Mischung unterrühren. Der Teig sollte nun recht weich sein und nur ganz leicht kleben. Danach den Teig zugedeckt an einem warmen Ort ca. 45 Minuten gehen lassen. Währenddessen die Möhre und Zwiebel schälen, die Paprika und Tomaten waschen und putzen. Alles sehr fein würfeln oder hacken und mit dem Hackfleisch vermischen sowie mit Salz, Pfeffer und Chiliflocken würzen, wer es nicht so scharf mag kann statt den Chiliflocken auch Paprika edelsüß verwenden. Optional kann für einen besonders türkischen Geschmack noch getrocknete Minze hinzu gegeben werden. Den Teig nun nochmals verkneten und in sechs gleichgroße Stücke teilen. Dann den Teig auf etwas Mehl zu dünnen, länglich-ovalen Fladen ausrollen. Jetzt die Füllung mittig auf den Fladen verteilen und die Ränder ca. 1,5 cm nach innen klappen. Dann die beiden Enden leicht ineinander verdrehen, etwas Eigelb verquirlen und die Ränder damit bestreuen. Anschließend die Pide auf einem mit Backpapier belegten Backblech im vorgeheizten Backofen bei 225 °C ca. 20 Minuten backen. Dann die Petersilie waschen, trocken schütteln und hacken. Dann könnt Ihr die Pide mit Petersilie und eventuell noch etwas Chili bestreut servieren. Für die Optik und natürlich auch den Geschmack könnt Ihr die Ränder der Teigfladen noch mit etwas schwarzem Sesam bestreuen.

Disclaimler: Dies ist das türkische Rezept für "Pide mit Hackfleischfüllung ~ türkische Teigschiffchen"! mit Hackfleisch

Freitag, 10. August 2018

Honey Moon - Lieblingsrezepte | Cocktail | Honig-Mond

Ihr habt nach einem meiner Lieblingsrezepte gefragt! #Hier ist es das alkoholfreie Rezept für Honey Moon, ein auch alkoholisch möglicher Cocktail, der zu deutsch Honig-Mond heißt!

Das Rezept lernte ich aber im März/April 2009 beim Tag der offenen Tür in einer Förderschule in Nieder-Olm kennen und hat mich nachhaltend inspiriert, weshalb ich das Rezept nun mit Euch teile.

Zutaten:
4cl (40 ml) kalter Zitronensaft
6cl (60ml) kalter Orangensaft
6cl (60ml) kalter Apfelsaft
2 EL Honig
plus optional eure Lieblings-Spirituose (je nach Geschmack etwa 20ml - 40ml)
plus 4 Eiswürfel

Zubereitung:
Zuerst alle Säfte und den Honig mixen, dann die Eiswürfel in ein Glas geben und die Mischung darauf abgießen oder alternativ könnt Ihr das für Faule auch gleich alles in ein Glas geben und dann einfach kurz umrühren! Nun könnt Ihr optional, wenn Ihr es alkoholisch schmecken möchtet Eure Lieblings-Spirituose hinzugeben, je nach Geschmack etwa 20ml - 40ml. Falls Ihr auf das Aroma nicht so viel Wert legt, könnt Ihr auch den Alkohol mit den Säften auch schon vorher untermischen, aber das empfehle ich Euch nicht, denn als Gastronomin, sind die Aromen, meine Leidenschaft.

Nun zum Schluss mit einem Trinkhalm garnieren, wenn Ihr das Rezept gastronomisch servieren möchtet, bitte garniert das Glas für diesen Cocktail lediglich mit einer Zitronen oder Orangenscheibe. Alternativ geht auch ein Stück Apfel! Denn die Zutaten des Cocktails sind besonders im Sommer, der nach Früchten schreit, entscheidend für die Dekoration.

Der Cocktail kann zu jeder Jahreszeit serviert werden, aber ist dennoch ein Sommer-Cocktail, der den Sommer auch in der kalten Jahreshälfte zurückzaubern soll. Was sich besonders auch in den Zutaten und seiner Dekoration wiederspiegelt.

Eure Selin

Disclaimler: Der Beitag über den Honey Moon Cocktail ist eines meiner Lieblingsrezepte und ist als Cocktail auch unter dem Namen Honig-Mond bekannt!

Donnerstag, 9. August 2018

Rezept für Frikeh, auch Grünkern, Freekeh, Frekeh, Frique und auf türkisch firik genannt

Die ist ein unreif geernteter Bulgur oder Weizen der getrocknet und geröstet wird, was ihm das unverwechselbare Aroma verleiht, im deutschen vor allem in Süddeutschland unter dem Namen Grünkern ein beliebtes Gericht, wurde aber während und nach dem zweiten Weltkrieg auch im Südwesten gegessen. Weil eben nichts anderes da war.

Dazu den Frikeh als erstes in einem Sieb oder einer Schüssel solange waschen bis das Wasser klar ist. Diesen wie Reis mit Salz in Wasser garen. Wer möchte kann es mit Gemüsebrühe oder Fleischbrühe (gerne auch Instant) verfeinern und einen Esslöffel Ghee oder Butterschmalz hinzugeben, wie eben beim Reis auch. Im Orient ist man ihn gerne mit Joghurt und in Süddeutschland mit Wurzelgemüse (Karotten, Pastinake, Steckrübe, Kartoffeln, Lauch, Sellerie, Fenchel) oder extrem viel Soße.

Ich hoffe ich konnte euren Horizont erweitern oder in der Zubereitung behilflich sein.

Eure Selin

Disclaimler: Dieser Beitrag ist das Rezept für Frikeh, auch Grünkern, Freekeh, Frekeh, Frique und auf türkisch firik genannt!

Mittwoch, 8. August 2018

syrischer Tabouleh

❤ In Marokko und Tunesien wird er mit Cuscous zubereitet, in Libanon und Syrien hingegen mit feinem Bulgur! ❤

Zutaten:
feiner Bulgur (Köftelik Bulgur), der auch für viele Arten von Frikadellen verwendet wird
Petersilie
Tomaten

Zubereitung:
Als erstes den Bulgur in einem Topf mit siedendem Wasser und etwas Salz garen. Abgießen in eine Schüssel geben, abkühlen lassen. Dann die Petersilie hacken und die Tomaten in feine Stücke schneiden! Einmal gut mischen und fertig!

Disclaimler: Dies ist das Rezept für syrischen Tabouleh!

Dienstag, 7. August 2018

Blindbacken oder Einfrieren zum Backen eines Teigbodens oder einer Teighülle, die nachträglich gefüllt werden soll

Das Blindbacken ist eine Technik zum Backen eines Teigbodens oder einer Teighülle, die nachträglich gefüllt werden soll. Dabei soll der Rand aufgehen können, der Boden aber flach bleiben. Deshalb wird der Teigboden mit einer Gabel mehrfach durchstochen, mit Pergamentpapier oder Aluminiumfolie ausgelegt und mit getrockneten Erbsen, Bohnen, Kichererbsen, Kirschkernen oder Ähnlichem beschwert. Diese „Blindfüllung“, die auch den Teigrand stabilisieren soll, wird nach dem Backen durch die eigentliche Füllung ersetzt. Aber man kann den Teigboden, welcher bereits in der Backform ausgelegt ist vor dem Backen auch eingefrieren, dann hat man den selben Effekt, das der Boden flachbleibt und der Teigrand stabil bleibt und nicht eingeht, das ist der Tipp vom Profi!

Ich hoffe, ich konnte Euch weiterhelfen!

Eure Selin

Disclaimler: Blindbacken oder Einfrieren zum Backen eines Teigbodens oder einer Teighülle, die nachträglich gefüllt werden soll!