Sonntag, 1. Dezember 2013

Mainz

Die Stadt in Rheinhessen wo die Uhren anders ticken, den die Meenzer haben noch Kurfürstlichen Wind von Wiesbaden in den Füßen. Deshalb gibt es neben dem rhoihessisch auch noch das Meenzerisch, was sich auch im Mainzer Karneval, der Fasnacht, wieder spiegelt. Den Meenz bleibt Meenz, wie es singt und lacht.

Doch woher hat sie ihren Namen, im Französischen gibt es dem Begriff Mayence für Mainz, dieser stammt aus der französischen Besatzungszeit 1792/93 sowie von 1798 bis 1814. Bis ins späte 18. Jahrhundert wechselte sich der Name ständig nach der Mode. Deshalb müssen wir zurück gehen in die Zeit, als Mainz besiedelt wurde.

Es waren die Kelten,  die ihre Siedlung am Rhein "Mogonnannten, was sie von Mogo, ihrem Lichtgott, ableiteten. Später als die Römer kamen, wurde die Stadt, zu der sich die Siedlung mittlerweile entwickelt hatte, umbenannt in Mogoniacum. Da die Stadt, in der die Römer nun lebten, auch römisch klingen sollte. Allerdings bewahrten sie den keltischen Glauben davor, in Vergessenheit zu geraten, denn das römische Wort "Mogont-i-acum" bedeutet übersetzt „Land des Mogon“! Das Land des Mogon wurde übrigens 38 vor Christus, im Auftrag des damaligen Kaiser Augustus, beschlagnahmt von den Feldherren des Römischen Reiches.

Das römische Lager befand sich oberhalb des heutigen Schillerplatzes. Genau zwischen der Kupferbergterasse und den Mainzer Unikliniken, wo die Römer 400 Jahre blieben. In dieser Zeit wurden Wasserleitungen und sogar das berühmte Theater gebaut. Heute gibt es noch viele Denkmäler, die an die Römer in Mainz erinnern!

Disclaimler: Dies ist der Informationstext über Mainz!

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